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Das Rätsel des Lammes - Jan van Eycks Genter Altar
Das Geheimnis der Proportionsstudie nach Vitruv von Leonardo da Vinci / The secret of the Vitruvian Man of Leonardo da Vinci
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Jan van Eyck - Het Lam Gods

"Dit boek zal
de mening over het Lam Gods veranderen."

Klaus Schröer - Kunstenaar, Auteur, Spel ontwerper

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Das Rätsel des Lammes
Der Genter Altar und sein Geheimnis
Akteur: Klaus Schröer
Hardcover, 172 pagina's, 87 Illustraties
MV-Verlag, Münster, Germany
Edition Octopus, ISBN 978-3-86582-476-9
Prijs: EUR 26,50

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Samenvatting:

Dit boek is gebaseerd op een spectaculaire ontdekking: De samenstelling van het beroemdste en geheimzinnige kunstwerk van de middeleeuwse tijden, Gent Altarpiece door van Eyck, schildert groundplan van een oude Spaanse kerk af.

Deze bouw van de tijden van de kruistochten wordt verbonden met Templars en een overblijfsel van de kruisiging geherbergd: een stuk van het ware kruis.

De auteur beschrijft de manier naar deze ontdekking, kunstwerk zelf en de nieuwe mogelijkheden van inter-
pretatie.

Tot slot nodigt een inzameling van materiaal de lezer aan zoektocht naar het laatste stuk van het raadsel uit dat de sleutel zou kunnen zijn aan één van de grootste geheimen van Christendom.

Bestel nu uw exemplaar (slechts beschikbaar in Duitse taal)
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klausschroeer@googlemail.com

Press release (2007 / 05), see also Press-kits

Master plan of the Ghent Altarpiece discovered

Münster - The most known artwork of the medieval times, the Ghent Altarpiece by
Jan van Eyck, might hide a big secret. In his new book „Das Rätsel des Lammes“ the German author Klaus Schröer discovers that the masterpiece keeps a series of riddles which all link to a little church from the time of the crusades. Furthermore, the composition of the central panels seems to show the groundplan of this
church.

The starting point of Schröers investigation of nearly 10 years was a range of inconsistencies in the altarpiece art historians itemized in the last century without finding an explanation for them. Mainly the missing architecture of the New Jerusalem with its 12 gates with 12 angels upon them confounded the experts. The description of this building is given in the apocalypse of St. John, the main issue of the Ghent Altarpiece. Yet, the central panels of the painting just show the things to find inside this place but not the building itself. The so-called Fountain of Life, an older and smaller panel, in which many art historians see the only conserved study of the Ghent Altarpiece, shows this architecture in a way that approximately fits St. John´s text.

In the Ghent Altarpiece, van Eyck arranged 12 angels on both sides of the table of the lamb, which is a medieval symbol of the tomb of Christ. Schröer thought that this might be a rebus describing a dodecagonal building with the grave of Christ inside. Certainly, there is only one real tomb of Christ in Jerusalem. After the lost of the city in 1189, however, the crusaders built a special type of polygonal churches which keep Jesus` grave inside in a symbolic way, because it was no longer safe to visit the original.

In a long research Schröer found only one of those buildings with twelve corners: the church La Vera Cruz in Segovia (Spain) from 1208. He was very amazed about the fact that the composition of the central panels of the Ghent Altarpiece strongly resembles the groundplan of this building. First believing in a great coincidence,
he found additional links to this church in van Eyck´s artwork. For example, van Eyck placed the True Cross very close to the lamb. Usually it is only shown in the context of Jesus in pain as in the Isenheim Altarpiece. The Spanish name of the True Cross is „La Vera Cruz“.

But did van Eyck really have the opportunity to scrutinize this little Spanish church? As is known, Jan van Eyck travelled more than once to Spain before painting the Ghent Altarpiece and Schröer was absolutely surprised when he realized that the Fountain of Life was first mentioned 1454 as a possession of the cloister
Monasteria del Parral. This building is to be found in the direct neighbourhood of La Vera Cruz. From this point on it seemed to be proofed, that van Eyck visited La Vera Cruz and used the groundplan for his composition of the Ghent Altarpiece.

Schröer also gives an idea for the interpretations of his discovery. In his view the use of the groundplan was inspired by Philipp of Burgundy and his wife Isabella of Portugal. The church symbolizes their plan for a last crusade and concrete political ambitions in Castile. But more adventurously interpretation are imaginable,
too. So eventually a collection of material invites the reader to quest for himself.

Das Rätsel des Lammes - Der Genter Altar und sein Geheimnis
by Klaus Schröer, Hardcover, 172 pages
MV-Verlag, Münster, ISBN 978-3-86582-476-9, EUR 26,50

Leseproben

Vorwort
(ungekürzt)


”Eine echte Entdeckung scheint keine unmittelbare Motivation zu haben. Sie geschieht wohl eher nachdem man sich lange auf etwas konzentriert hat und dann zum erstenmal entspannt. Diesem Buch liegt eine solche zu Grunde.
Als derjenige, dem diese Entdeckung widerfuhr, möchte ich nicht den Versuch unternehmen, der ihr innewohnenden Kraft des Neuen einen Weg vorzuschreiben. Vielmehr betrachte ich es als meine Pflicht, sie vorzustellen, indem ich ihre Existenz hinreichend begründe, um sie dann gut gerüstet und für die wichtigsten Fälle gewappnet in die Freiheit zu entlassen. Im folgenden wird also jene Entdeckung am Genter Altar über 500 Jahre nach dessen Entstehung gelüftet werden, auf daß noch größere daraus hervorgehen mögen. Es werden die ersten Ansätze zur Interpretation erörtert und den eigenen der Leser reichlich Material zur Vertiefung geboten. Dann wird das Schicksal unter Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, jene Personen finden, die die nächsten Schritte in diesem geistigen Abenteuer gehen werden.

Klaus Schröer”

aus dem 1. Kapitel:

“Doch gerade die drei langen Jahrhunderte zwischen Theophilus und dem Genter Altar lassen erahnen, daß für die optimale Nutzung der ölhaltigen Farbe noch eine ganze Reihe von weniger spektakulären Erfindungen notwendig gewesen war, wie z.B. das Beimischen von Schwermetalloxiden, Blei und Zinn zur Aussteuerung der Trocknungszeit. Die Werkstatt der van Eycks scheint die erste gewesen zu sein, die zu jeder in diesem Zusammenhang entstandenen Herausforderung die richtige alchimistische Antwort fand.”

aus dem 2. Kapitel:

“Er hält einen durch Schlangen gekennzeichneten Giftkelch in der Hand, der seine visionäre Kraft verkörpert (Abb. 10). Direkt links neben dem Apokalyptiker, in dem man zu dieser Zeit auch den Evangelisten Johannes und somit den Namenspatron des Stifters Jodocus Vijd sah, und in gleicher Darstellungsweise findet
sich Johannes der Täufer, der sich durch das Lamm in seinen Armen ausweist (Abb. 9). Als Namensgeber der Kirche St. Jan (und als Patron der Stadt Gent) durfte seine Darstellung wohl nicht fehlen. Beide Figuren sind auf ihren gemalten Sockeln nochmals namentlich genannt. Die unterste Reihe der Werktagsseite würdigt somit die Stifter, den Stiftungsnehmer und den Schöpfer der wesentlichen Thematik des Altars und man kann sie als eine Art gemaltes Impressum betrachten.”
...
“Der Tafel Gottvaters läßt sich ferner ein interessantes Detail entnehmen, das auf eine Reliquie in Brügge verweist, wo sich Jan van Eyck nach umfangreichen Reisetätigkeiten 1430 niederließ: Der den Hintergrund verzierende Brokat (Abb. 15) zeigt das eher selten gebräuchliche Symbol Christi als Pelikan, der nach mittelalterlicher Vorstellung mit seinem eigenem Fleisch seine Kinder ernährt und so den Opfertod des Erlösers verkörpert. Dieses Zeichen findet sich in vielfältiger Form in der Heilig-Blut-Basilika zu Brügge. Seit dem 12. Jhd. werden dort einige Blutstropfen Christi verwahrt, die sich auf einem in einer Phiole befindlichen Stück Lammfell befinden und die Diderik van Elsaz, Graf von Flandern, am Weihnachtstag 1148 in Jerusalem vom Patiarchen und vom König der Stadt geschenkt bekommen haben soll (Abb. 16). Die hohe Verehrung dieser Reliquie zu Zeiten Jan van Eycks läßt sich aus der Gründung der „Edelen Broederschap van het Heilig Bloed“ im Jahre 1405 schließen und ihre materielle Zusammensetzung läßt es schwerlich zu, ihre Existenz im Zusammenhang mit der Thematik der Tafel der Anbetung des Lammes im Genter Altar zu ignorieren.”

aus dem 3. Kapitel:

“Wenn man sich, soweit es einem Menschen des 21. Jhd. überhaupt noch möglich ist, in die Denkweise und das Welt- und Geschichtsbild eines im Spätmittelalter lebenden gläubigen Christen versetzt, so muß man zu dem Schluß kommen, daß das Himmlische Jerusalem der mit Abstand bedeutendste Gegenstand überhaupt war, der sich begrifflich fassen ließ. Es war jener schützende Hort, an dem man nichts geringeres erwarten durfte, als die endgültige Erlösung von dem Bösen! Es ist im vorangegangenen Kapitel ersichtlich geworden, daß bei der Erschaffung des Genter Altars ein hohes Maß an Texttreue bzgl. der Darstellung des Innenlebens dieses Ortes angestrebt wurde.
Wie steht es aber um die Wiedergabe seiner Architektur, also seiner äußeren
Form? Der Apokalyptiker Johannes hinterließ eine sehr umfassende, wenn auch nicht in allen Punkten eindeutige Beschreibung. Deren genaue Lektüre birgt den Schlüssel zum Geheimnis des Genter Altars, das dieses Buch zum Thema hat, und ist deshalb hier ungekürzt wiedergegeben: ...”

aus dem 5. Kapitel:

”Der Kirchenboden ist lediglich noch im Zentrum der Kapelle im Original erhalten, wenngleich er bereits vor längerer Zeit allem Anschein nach dort auf recht brachiale Weise aufgebrochen wurde, wovon eingemeißelte Kerben zum Heraushebeln der Steine genauso zeugen wie eingesetze Flicksteine, die nicht mehr zu entziffernde Inschriften tragen (vermutlich zweckentfremdete Grabsteine, siehe Frontispiz auf S. 3). Der Kreuzgedanke wurde auch im ursprünglichen Bodenmuster verwirklicht.”

aus dem 6. Kapitel:

“Es gibt im Buchhandel nicht wenig Titel, in denen dargelegt wird, wie man gewissen Kunstwerken gewissene Geheimnisse entnehmen kann, also eben Hinweise auf eine Verschwörung oder zum Verbleib des Heiligen Grals. Die Stellung einer simplen Frage,wird dabei überraschender Weise durchgehend vermieden: Wem sollte das nützen? Ein Geheimnis bewahrt man am besten, in dem man darüber schweigt. Wenn man in Sorge darum ist, das Geheimnis könnte durch das eigene unvorhergesehene Ableben verloren gehen, empfielt sich zur Vorsorge doch eher eine testamentarische Lösung mit präziser Nennung der Adressaten als ein das Geheimnis in Form eines Rätsels beinhaltendes
Kunstwerk für jedermann sichtbar in irgendeine Kirche zu hängen. Es ist vollkommen unlogisch anzunehmen, daß ein öffentliches Kunstwerk der Existenzsicherung eines Geheimnisses dienen sollte. Ein öffentliches Kunstwerk, daß ein Geheimnis in Form eines Rätsels beinhaltet, vermag aber etwas anderes
zu leisten. Es erfreut diejenigen, die die Lösung schon kennen. Sie können es genießen, es besser zu wissen, als die Scharen der vorbeiziehenden Ahnungslosen. Nur den Personen, die die Antwort kennen, gibt die Betrachtung jenes öffentlichen Rätsels das Gefühl der Erhabenheit. Und derjenige, dessen Charakter von solch niederen Gefühlen frei ist, kann sich diese Wirkung zu Nutze machen und einen Kreis von Eingeweihten bestimmen, den er auf diese Weise für eine ihm am Herzen liegende Sache motiviert und an sich bindet.
...
Glücklicherweise gibt es für diese Person mit Herzog Philipp dem Guten einen Hauptverdächtigen.”
 

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