Seite drucken
Aktuelles
2011/08/31
Landessprachentag in Hannover
Der Landessprachentag Niedersachsen 2011, der vom FMF, dem DSV und der VdF veranstaltet wurde, ist auf eine äußerst große Resonanz gestoßen: ca. 700 Teilnehmer! Die Räumlichkeiten der Fachhochschule Hannover (Fakultät V) reichten kaum aus, um diese Teilnahmezahlen bewältigen zu können, obwohl im Vorfeld Tische aus den Räumen herausgetragen und Stühle entsprechend der Zahl der Anmeldungen hineingetragen worden sind. So gab es leider immer wieder Schlangen; vielen Dank an die Kollegen für das geduldige Warten!
In einem gelungenen Eröffnungsvortrag hat Prof. Lersch die Zusammenhänge von Bildungsstandards, Kerncurricula und Kompetenzorientierung sehr anschaulich erläutert. Anschließend konnten sich die Teilnehmer in 32 Workshops zu den verschiedensten aktuellen Themen informieren (siehe „Abstracts“ unter der Rubrik „Fortbildungen“). Dabei hatten erwartungsgemäß die Veranstaltungen zu den Zentralabiturthemen den stärksten Zulauf. Auch die Verlagsausstellung hat in diesem Jahr neue Dimensionen angenommen: Insgesamt 19 Verlage haben ihr Programm präsentiert, so dass sich die Teilnehmer einen guten Überblick über das aktuelle Angebot verschaffen konnten. Hoffentlich konnte so jeder Teilnehmer interessante Anregungen für den eigenen Unterricht mitnehmen.
Artikel von Prof. Lersch, der den Eröffnungsvortrag hielt, finden sich unter
Kompetenzorientiert unterrichten Hessen
Schulpädagogik heute
2011/06/23 Hannover
Gespräch mit dem Kultusminister
Leider wird es dem Kultusminister, Dr. Althusmann, wegen Terminschwierigkeiten nicht möglich sein, unserer Einladung zum Landessprachentag 2011 zu folgen. Aber der FMF-Vorstand hatte in einem einstündigen, sehr konstruktiven Gespräch mit dem Minister und Frau Bergmann die Möglichkeit, unsere Ideen zu den folgenden Themen darzulegen: Oberschule und Mehrsprachigkeit, Bilingualer Unterricht als Chance, Neuerungen im Fremdsprachenunterricht und die Rolle der Fortbildung. Ein ausführlicher Bericht hierzu wird in den nächsten FMF-Mitteilungen erscheinen. Wir haben den Minister bereits für den Landessprachentag 2012 eingeladen und hoffen, dass es ihm dann möglich sein wird, zu den Fremdsprachenlehrern des Landes zu sprechen.
2011/06/23 Broschüre
Referate des Landessprachentags 2010 in Hannover
Eine Broschüre, in der interessante Referate des letzten Landessprachentags abgedruckt sind, ist jetzt erschienen.
Inhalt:
- Peter Bruck, "Zurück zu den Wurzeln: James Moloney's
Angela zwischen Assimilation und Dissimilation"
- Paul Maloney, "The African-American Experience"
- Peter Freese, "Grandmaster Flash and the Furious Five, 'The Message'"
- Hartmut Klose, "Szenische Interpretation von Shakespeare: ein neuer (alter) Ansatz?"
- Monika Plümer, "
Visual Literacy im FU erwerben: Das Beispiel
Modern India"
- Isabel Prante, "Living in Two Worlds: Analysing Life and Identity in Sherman Alexie's novel
The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian (2007)"
Die Broschüre wird auf dem Landessprachentag verkauft (Druckkostenbeitrag 3,-€).
2011/03/18 Schulverwaltungsblatt
Aufsatz über die Kerncurricula
In der März-Ausgabe des Schulverwaltungsblatts findet sich auf den Seiten 85 bis 88 ein Aufsatz von Frau Bergmann mit dem Titel "Die niedersächsischen Kerncurricula in den modernen Fremdsprachen."
2010/09/20 Hannoversche Allgemeine Zeitung
HAZ-Bericht zur Unterbewertung moderner Fremdsprachen in der Oberstufe
2010/08/25 FMF
Landestagung 2010
Die Landestagung des FMF Niedersachsen am 25.08.2010 war sehr erfolgreich: 450 bis 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben an diesem sonnigen Tag in den gut ausgestatteten Räumen der Fachhochschule Hannover (Fakultät V) Vorträge angehört bzw. an Workshops teilgenommen. Besonders beliebt waren wieder einmal die Veranstaltungen zu Themen des Zentralabiturs (z.B. Angela, A Lesson Before Dying, The African-American Experience, Tournants und Filmanalyse), aber auch allgemeinere Workshops zu Themen wie „die Entwicklung von Schreibkompetenz“ oder „kooperatives Lernen“ sind gut besucht worden. Zum ersten Mal sind auch Workshops von sehr jungen Kollegen angeboten worden, die ihre Unterrichtsreihe für das zweite Staatsexamen vorgestellt haben. Dazu gab es viel positives Feedback, so dass dies ein fester Programmpunkt für die nächsten Landestagungen werden könnte. Ebenso soll das Angebot von einem Workshop zum bilingualen Unterricht keine einmalige Angelegenheit bleiben. Dass auch die Mitgliederversammlung in der Mittagspause diesmal recht gut besucht war, mag auch daran gelegen haben, dass ein Imbiss angeboten wurde.
Auf der Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt:
- 1. Vorsitzende: Ursula Schröer, Himmelpforten
- 2. Vorsitzender: Lars Schüler, Buxtehude
- Schatzmeister: Egbert Seifert, Hannover
- Schriftführer: Berthold Sturm, Lüchow
- 1. Referent für Öffentlichkeitsarbeit (Schwerpunkt Publikationen): Ulrich Bliesener, Hannover
- 2. Referentin für Öffentlichkeitsarbeit (Schwerpunkt Außenkontakte): Astrid Bödecker, Hildesheim
Außerdem wird Andreas Kruse, Hildesheim den FMF Niedersachsen bei Fortbildungsveranstaltungen hinsichtlich der Technik auch zukünftig unterstützen.
Ursula Schröer
2010 FMF
Stellungnahme Vorbereitungsdienst
Fachverband Moderne Fremdsprachen ( F M F ) Niedersachsen
An das Niedersächsische Kultusministerium
Bez. : Anhörung nach § 31 GGO
Betr : Verordnung über die Ausbildung und Prüfung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst ( APVO-Lehr )
Durch die Aussagen zum eigenverantwortlichen Unterricht und die Verkürzung des Vorbereitungsdienstes verbunden mit einem deutlich reduzierten Anspruch der Hausarbeit gewinnt man den Eindruck, dass es in erster Linie um die Minderung des Unterrichtsfehls an den Schulen und nicht um eine - auch zeitlich - angemessene Betreuung und Beratung der jungen Kollegen und damit die Qualitätssicherung des Unterrichts an den Gymnasien geht.
Qualitätsmindernde Maßnahmen werden mit einem Verweis auf universitäre Vorleistungen ( Praktika, Arbeiten ) begründet, die die Universität und schon gar nicht alle Universitäten, die ihre Absolventen in den Vorbereitungsdienst schicken, einlösen können.
1. zum Ausbildungsunterricht
*
§ 7 (3) die Lehrkräfte … erteilen durchschnittlich wöchentlich 10 Stunden Ausbildungsunterricht
Das Verhältnis von betreutem und eigenverantwortlichem Unterricht wird nicht festgelegt; damit ist zeitweise mehr eigenverantwortlicher als betreuter Unterricht möglich.
aus der Begründung :Allerdings kann nun der eigenverantwortliche Unterricht über die gesamte Ausbildungszeit verteilt und somit bereits zu Beginn erteilt werden .Die Einstellungen erfolgen grundsätzlich eine Woche vor Unterrichtsbeginn zum Schuljahr bzw. Schulhalbjahr…
d.h. die Ausbildung kann mit einem Sprung ins kalte Wasser beginnen
… in den 18 Monaten Ausbildungszeit werden insgesamt 18 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht erteilt.
Vor diesem Hintergrund erscheinen 6 Unterrichtsbesuche durch die Ausbilder pro Fach als zu gering. ( §7 (7))
2. zur Verkürzung des Vorbereitungsdienstes
- Der gymnasiale Vorbereitungsdienst ist in den letzten Jahren unter Berücksichtigung der achtzehnwöchigen Praktika in der universitären Phase von 24 auf 18 Monate gekürzt worden. Zur Sicherstellung der … notwendigen Fachlichkeit wurde deshalb der Stundenanteil der Fachseminare um 50 % erhöht.
Die achtzehnwöchigen Praktika sind zur Zeit und auf längere Sicht wohl eher noch Theorie und nicht Realität. Glaubt man mit der Erhöhung des Stundenanteils der Fachseminare und der Arbeitszeit der Fachleiter der Vorbereitung der Referendare auf so unterschiedliche Aufgaben wie die Arbeit in den Eingangsjahrgängen, der Mittelstufe, in der Qualifizierungsphase und die Anforderungen des Zentralabiturs gerecht zu werden ?
3. zur Hausarbeit
§ 9 (1) Bis zum Ende des zweiten Ausbildungshalbjahres ist eine schriftliche Arbeit ( auch als Gruppenarbeit möglich ) von 15 Seiten anzufertigen.
Die Hausarbeit ist nicht mehr Teil der Prüfung, sondern geht mit doppeltem Gewicht in die Ausbildungsnote ein. Das entspricht z.B. dem Gewicht der Noten der beiden Fachleiter, was angesichts des Umfangs der Arbeit ( Hausarbeit ‚light’ ) nicht gerechtfertigt erscheint.
aus der Begründung : An der Universität haben Studierende statt der Staatsexamensarbeit eine umfangreiche Bachelor-Arbeit und eine umfangreiche Master-Arbeit zu verfassen .Es ist daher davon auszugehen, dass damit Kompetenzen, die im Zusammenhang mit dem Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten erworben werden sollen, in ausreichendem Maße nachgewiesen werden.
Durch die Hausarbeit im Vorbereitungsdienst , bei der es nicht nur um sachbezogenes wissenschaftliches Arbeiten geht, soll der Auszubildende vor allem zeigen, dass er seine Unterrichtspraxis reflektiert und entsprechend darstellen und vertreten kann, was nicht ohne zeitlichen Aufwand und auch nicht auf 15 Seiten zu leisten ist.
4. § 15 Mündliche Prüfung
Es sind insbesondere …Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und
darzustellen
aus der Begründung :…wird die Prüfung so gestaltet, dass der Prüfling nachweisen kann, dass er über fachwissenschaftliche, fachdidaktische und methodische Kompetenzen verfügt.
Ist an eine neue Form der Prüfung gedacht ?
Wie muss man sich die Prüfung vorstellen, wenn Kompetenz doch eigentlich immer einen Handlungsaspekt enthält ?.
2010 FMF
Rückblick: FMF-Regionaltag 2010 in Oldenburg an der Graf-Anton-Günther-Schule
Der diesjährige FMF- Regionaltag fand wiederum bei den Kolleginnen und Kollegen aus dem Umkreis von Oldenburg sehr viel Zuspruch. Viele Grundschulen sowie Realschulen und Gymnasien waren vertreten, um sich in gemeinsamen workshops und ateliers über die neuesten Entwicklungen in der Unterrichtspraxis fortzubilden.
Am Ende des Nachmittages gab es überall anerkennende Stimmen zu den exzellenten Referenten (s. Programm und Ankündigungstexte), die die Teilnehmer mit vielen Anregungen und guten Unterrichtsmaterialien ausstatteten.
Ein besonderer Dank gilt Frau Rüth und Frau Tippelt von der Graf-Anton-Günther-Schule, ohne deren Einsatz eine solche Fortbildung nicht möglich gewesen wäre. Ein herzliches Dankeschön auch an den Schulleiter, Herrn Schoedel, für seine lateinischen Begrüßungsworte und Anregungen für die weitere FMF-Verbandsarbeit.
Astrid Bödecker
2009/11 FMF
Brief an die Kollegen hinsichtlich Bewerbung von Verbandsmitgliedschaft
2009/09/24 FMF
Niedersächsischer Sprachentag am 24. 09. 09 in der Leibniz Universität Hannover
Mit etwa 500 teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen war auch der diesjährige Sprachentag wieder ein voller Erfolg. Auf dem Programm standen 26 Beiträge zum Fremdsprachenunterricht in den Fächern Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.
Die einzelnen Angebote wurden natürlich sehr unterschiedlich nachgefragt. Bei einigen Veranstaltungen haben wir uns etwas verkalkuliert und einfach zu wenig Text/Materialkopien bereitgehalten.
Wir stellen deshalb als download Materialien zur Verfügung, die besonders rar waren, wie z.B. die Texte von J. Fladhammer zum Thema - African America’s Past, Present and Future –
Die folgenden Photos zeigen den Beginn der Veranstaltung an der Rezeption, die Eröffnung der Tagung durch die Vorsitzende des FMF Niedersachsen Astrid Bödecker und Frau Prof. Surkamp bei ihrem einleitenden Vortrag.
2008/05/26 FMF
Am 26. 05. 08 veranstaltete der FMF Niedersachsen eine regionale Tagung in Oldenburg.
Darüber informieren im Folgenden ein Zeitungsartikel und einige Fotos: